Strohdach des Kleinschwarzenbacher Weberhauses wird erneuert

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am Fr.23.6. und Sa. 24.6. eine Handwerkskunst zu betrachten sein, die schon fast ausgestorben war: Das Dachdecken mit Roggenstroh.

Als Material wird ein extrem langstieliger Winterroggen verwendet. Geerntet wurde er schon im letzten Sommer, mit Dreschflegeln ausgedroschen im vergangenen Winter.

Nachdem in den letzten 35 Jahren das Dach des Weberhauses von den „Klaaschwerzabecher Struuhdoachdeckern“ gepflegt und in ca. 10- jährigem Abstand mehrfach neu gedeckt wurde, wird diese Tätigkeit nun erstmals von „Nachwuchskräften“, den Inhabern der Nentschauer Mühle, Friderike und Johannes Seedorf durchgeführt.

Als erster Bauabschnitt wird die NW-Hälfte des Daches gedeckt. 2018 erfolgt die nächste Ernte und 2019 soll die zweite Dachhälfte gedeckt werden.

Die Methode des Strohdachdeckens nach Frankenwälder Art ist einzig in ihrer Ausführungsart. Es werden hierbei die sog. Schauben (Strohbündel) mit den Ähren nach unten verlegt und mittels eines Endlos-Strohbandes, welches jeweils vom Strohbündel abgesondert und verdreht wird, mit den Querbalken verbunden. Die Abschlüsse im First- und Ortgangbereich erfolgen mit genuteten Lärche-Schindeln.


Links:

PDF: Wie der Adelhann sein Haus umbaute und ein Strohdach darauf setzte
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